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Frau mit Neurodermitis

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Sodbrennen - was ist das überhaupt?

Ein Druckgefühl hinter dem Brustbein. Schmerzhaftes Brennen in der Speiseröhre. Vielleicht sogar Schmerzen im Magenbereich oder ein Hustenreiz. All dies sind die klassischen Symptome von Sodbrennen, die die Patienten bei uns im Apothekenalltag mal kurzfristig, mal über einen längeren Zeitraum haben und für die schnelle Linderung nötig ist.

Sodbrennen gehört zu den sogenannten säureassoziierten Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts und wird durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre verursacht - deshalb spricht man oft auch von der sogenannten „Refluxkrankheit“. Langfristig können sich daraus über eine Entzündung der Speiseröhre sogar Tumore in der Schleimhaut entwickeln.

Wie entsteht Sodbrennen?

Physiologisch besteht normalerweise ein Gleichgewicht zwischen der Säureproduktion im Magen und der Bildung säurehemmender Faktoren. Wird zu viel Säure produziert, verschiebt sich das Gleichgewicht und es kommt zu den genannten Symptomen.

Es gibt viele Faktoren, die zu einer Überstimulation der Säuresekretion führen. Dazu gehören u.a. Stress, rauchen, Genussmittel wie Alkohol oder Kaffee, eine ungesunde Ernährung, die Einnahme bestimmter Arzneimittel, aber auch Erkrankungen wie z.B. eine Infektion der Magenschleimhaut mit dem Erreger Helicobacter pylori. Ebenfalls ist es möglich, dass der Sphinkter, also der Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen, nicht richtig schließt und es infolgedessen zum Reflux von saurem Mageninhalt kommt.

Wir raten Ihnen zu einem Arztbesuch, wenn Ihre Symptome schon länger als 14 Tage bestehen und/oder sehr oft auftreten, wenn weitere Symptome dazukommen, wie z.B. Übelkeit oder Erbrechen, oder wenn Sie bereits Medikamente ausprobiert haben, diese aber keine Besserung gebracht haben.

Ist dies nicht der Fall, gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten in der Selbstmedikation.

Was Sie gegen Sodbrennen tun können?

Antazida sind Mittel der ersten Wahl zur schnellen Bekämpfung von Sodbrennen. Diese gibt es entweder als Kautabletten (z.B. Talcid®, Rennie®) oder Suspensionen (z.B. Maaloxan®, Gaviscon®). Die enthaltenen Wirkstoffe neutralisieren die überschüssige Magensäure, die Suspensionen kleiden die Schleimhäute zusätzlich aus und bilden eine mechanische Barriere oben auf dem Mageninhalt. Antazida wirken sehr schnell und können mehrmals täglich eingenommen werden. Eine längere Wirksamkeit erzielt man durch die Einnahme nach dem Essen. Da viele Patienten gerade nachts mit säurebedingten Beschwerden zu kämpfen haben, ist eine zusätzliche Einnahme vor dem Zubettgehen von Vorteil.

Eine weitere Möglichkeit ist die kurzfristige Einnahme sogenannter Säureblocker wie z.B. Omeprazol und Pantoprazol. Diese Wirkstoffe blockieren die Pumpen in der Magenschleimhaut, die für die Produktion der Magensäure zuständig sind, fast vollständig. Im Gegensatz zu den Antazida hält die Wirkung hier allerdings 24h an, so dass eine Einnahme einmal pro Tag ausreichend ist.

Frei verkäuflich sind die Wirkstoffe Omeprazol (z.B. in der Eigenmarke der Herzapotheken Ometem®) und Pantoprazol mit jeweils 20mg erhältlich, die maximale Packungsgröße beträgt 14 Stück. Säureblocker werden optimalerweise morgens, ca. 30 Minuten vor dem Frühstück eingenommen.

Auch pflanzliche Präparate wie das Iberogast® oder magenberuhigende Tees (z.B. Kamillenblüten) können bei leichten Beschwerden Linderung bringen.

Zusätzlich kann die Einnahme von Mikronährstoffen helfen, die Symptome zu verbessern und den Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Für den Säure-Base-Haushalt spielen insbesondere das Spurenelement Zink sowie die Mineralstoffe Magnesium und Kalium eine zentrale Rolle. Bei chronischer Übersäuerung kann deshalb die tägliche Gabe von Basenpulver (z.B. Basenpulver plus®/pure encapsulations) zu einer deutlichen Verbesserung des Wohlbefindens führen.

Außerdem können Sie Ihre Behandlung zusätzlich durch nicht-medikamentöse Maßnahmen unterstützen:

  • Vermeiden Sie den übermäßigen Konsum von Genussmitteln wie Alkohol, Nikotin und Kaffee.
  • Verzichten Sie auf Kohlensäure oder andere stark säurehaltige Lebensmittel.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund.
  • Essen Sie regelmäßig, verzichten Sie dabei auf zu große Portionen und kauen Sie alles gut durch, um dem Magen zusätzliche „Verdauungsarbeit“ abzunehmen.
  • Treten die Symptome überwiegend nachts auf, schlafen Sie mit dem Oberkörper erhöht, um einen Reflux mechanisch zu erschweren.
  • Versuchen Sie – soweit möglich – Stress zu reduzieren.

Treten die Beschwerden durch eine bestehende Schwangerschaft auf, so sollten Sie zunächst Rücksprache mit Ihrem behandelnden Frauenarzt halten. Aber auch hier gibt es Präparate, deren Einnahme bedenkenlos möglich ist.

 

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