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Blasenentzündung - Symptome, Verlauf, Behandlung & Prophylaxe

Ca. 20-40% aller Frauen zwischen 20 und 40 Jahren haben in ihrem Leben schon mindestens einmal eine unkomplizierte Blasenentzündung gehabt, viele von ihnen sogar mehrfach. Doch nicht nur junge Frauen sind betroffen, auch Frauen aller anderen Altersgruppen und zu einem geringeren Anteil auch Männer sind mit dem Leiden nur zu gut vertraut.

Doch was ist überhaupt eine Blasenentzündung (Zystitis) und was gibt es für Symptome?

Eine Zystitis beschreibt eine schmerzhafte Entzündung der Harnblase, die meist durch Darmbakterien, die über die Harnröhre in die Blase aufgestiegen sind, ausgelöst wird.

Weitere Faktoren, die eine Erkrankung begünstigen können sind z.B.:

  •  Kälte und Nässe (z.B. nach dem Baden)
  • zu wenig Flüssigkeitszufuhr

  • hormonelle Veränderungen (z.B. Schwangerschaft, Wechseljahre)

  • übertriebene/falsche Intimhygiene

  • geschwächtes Immunsystem

  • Risikofaktoren wie z.B. Diabetes

Die ersten Symptome sind vielfältig und oft diffus. Anzeichen für eine beginnende Blasenentzündung können ein Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen oder auch der Drang, häufiger auf die Toilette zu müssen sein. Im weiteren Verlauf breitet sich die Infektion aus, Harndrang und Krämpfe in der Blasengegend werden stärker. Es ist möglich, dass der Urin unangenehm riecht oder trüb verfärbt ist.

Kommen keine weiteren Symptome hinzu, können Sie selbst aktiv werden und Gegenmaßnahmen ergreifen (s.u.).

Gehören Sie einer Risikogruppe an (u.a. Schwangere, Diabetiker, Immunsupprimierte, Kinder, Männer) oder kommen Symptome wie Fieber und Blut im Urin dazu, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Hausarzt. Auch wenn die Symptome schlimmer werden oder nach drei Tagen noch nicht abgeklungen sind, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Hier besteht die Gefahr, dass die Erreger weiter ins Nierenbecken „wandern“ und dort eine Entzündung verursachen.

Gehören Sie keiner Risikogruppe an und leiden nicht an fortgeschrittenen Symptomen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Behandlung in der Selbstmedikation:

Arzneitees

Zahlreiche Arzneipflanzen können in Form von Teeaufgüssen zur Durchspülungstherapie der Harnwege eingesetzt werden. Verwendet werden v.a. Brennnesselblätter, Schachtelhalmkraut, Birkenblätter, Goldrute und Orthosiphonblätter. Durch häufiges Wasserlassen werden Keime vermehrt ausgespült.

Eine zusätzliche antibakterielle Wirkung haben Bärentraubenblätter. Diese sollten allerdings nie länger als eine Woche am Stück und nicht öfter als 5x im Jahr verwendet werden, da ansonsten Leberprobleme möglich sind. Bärentraubenblätter enthalten außerdem große Mengen an Gerbstoffen, die Übelkeit auslösen können. Wird der Tee allerdings mit kaltem Wasser zubereitet, werden diese nicht mit extrahiert und das Getränk ist bekömmlicher.

Phytopharmaka

  • Cystinol akut® (Extrakt aus Bärentraubenblättern)

    Die Kapseln wirken desinfizierend und antibakteriell und dürfen max. eine Woche am Stück bzw. nicht öfter als 5x im Jahr verwendet werden

  • Cystinol long® (Extrakt aus echtem Goldrutenkraut)

    Die Kapseln sind besonders für häufig wiederkehrende Harnwegsinfekte geeignet, da sie auch in der Langzeittherapie verwendet werden können. Goldrutenkraut wirkt durchspülend, entzündungshemmend und krampflösend

  • Canephron Uno® (Extrakt aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut & Liebstöckel)

    Die Tropfen oder Dragees wirken schmerzlindernd, krampflösend, entzündungshemmend und durchspülend.

    Canephron Uno® kann auch im Rahmen einer Antibiotikatherapie die Symptome einer Blasenentzündung schnell lindern.

  • Femannose®N (Trinkgranulat aus D-Mannose)

    Der Zucker D-Mannose umhüllt die Bakterien, so dass sie sich nicht mehr an den Blasenschleimhäuten festsetzen können und beim Wasserlassen ausgespült werden.

  • Pure encapsulations – Cranberry D-Mannose® (Trinkgranulat)

    Das Trinkpulver enthält neben D-Mannose zusätzlich Cranberry-Extrakt sowie Vitamin C und Zink. Die Bakterien können nicht mehr an den Schleimhäuten anhaften, werden schneller ausgespült und das Immunsystem der Schleimhäute wird zusätzlich gestärkt.

Eine Kombination verschiedener Präparate ist häufig sinnvoll und kann zu einer schnellen Verbesserung der Symptomatik führen.

Schmerzmittel

Um die oft schmerzhaften Krämpfe zu lindern, können zusätzlich Schmerzmittel eingenommen werden. Bewährt hat sich hier das Buscopan plus®, das neben dem Butylscopolamin als krampflösenden Wirkstoff noch Paracetamol zur Schmerzhemmung enthält.

 

Prophylaxe (nicht medikamentös)

Blasenentzündungen sind nicht nur sehr schmerzhaft, sie können auch chronisch werden. Ist eine unkomplizierte Zystitis also überstanden, ist Vorbeugen wichtig. Dabei können Sie selbst aktiv werden und z.B. folgende Maßnahmen beachten:

  • gesunde Ernährung zur Stärkung des Immunsystems – meiden Sie zu viel Zucker und Fertigprodukte, trinken Sie Kaffee und Alkohol nur in Maßen, da diese die Blase reizen können

  • trinken Sie ausreichend und gehen Sie regelmäßig zur Toilette, achten Sie dabei auf eine vollständige Entleerung der Blase

  • Unterkühlung vermeiden

  • richtige Intimhygiene (Reinigung mit warmem Wasser ist ausreichend)

  • atmungsaktive Unterwäsche

  • Toilettengang nach dem Sexualverkehr

 

Prophylaxe (medikamentös)

  • Femannose®N, Canephron Uno®, pure encapsulations Cranberry D-Mannose®

  • niedrig dosierte Antibiotika über einen Zeitraum von 3-6 Monaten

  • Impfung mit Impfstoff aus inaktiven E.coli-Stämmen

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